Montag, 02.02.2015

Volleyballer mit unterschiedlichem Erfolg

Die Volleyballdamen des TuS Lintorf 08 sind auf Kurs in die Bezirksliga, die zweite Herrenmannschaft erringt einen umkämpftem Drei-Satz-Erfolg und die Erste hat nur noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Das ist das Ergebnis des vergangenen Wochenendes.

Das frustrierende Ergebnis für Lintorfs Erste lautete 1:3. Das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Duisburg war richtungsweisend für die Herren um Spielertrainer Jörn Ossowski. Mit acht Punkten Rückstand auf Duisburg – und damit den Relegationsplatz – ging Lintorf in das Spiel, und mit elf Punkten Rückstand verließen sie das Feld. In den noch verbleibenden vier Spielen sind noch zwölf Punkte zu holen, was nur theoretische Möglichkeiten auf den Verbleib in der Landesliga offen lässt. Nach einem Spiel mit wieder einmal schwacher Annahme und durchwachsenem Stellspiel muss sich die Erste so langsam an den Gedanken gewöhnen, wieder in der Bezirksliga aufzulaufen.

Die zweite Herrenmannschaft aus Lintorf war als Fünfter der Bezirksklasse beim Tabellensechsten TSV Weeze zu Gast. Die Mannschaft um Ur-Gestein Michael Krauß kam nur sehr schwer in das Spiel. Nur mit 26:24 ging der erste Satz knapp an Lintorf. Auch der zweite Satz bot nicht die Möglichkeit, sich abzusetzen. Durch Ungenauigkeiten in allen Mannschaftsteilen konnte die Zweite wieder nur einen Zwei-Bälle-Vorsprung ins Ziel retten. Aber dann war der Widerstand der Weezer offenbar gebrochen. Endlich gelang es Lintorf, sich etwas Luft zu verschaffen und schließlich gewannen sie mit 25:18 den dritten Satz ungefährdet und verdienten sich umkämpfte drei Punkte und den vierten Tabellenplatz.

Auch die Damen der SG Lintorf/Angermund müssen sich so langsam an den Gedanken gewöhnen in der Bezirksliga zu spielen. Nach einem packenden Kampf im Spitzenspiel gegen Tabellenführer ASV Wuppertal gewann die SG das Spiel im fünften Satz denkbar knapp mit 16:14. Bis dahin war es ein Hin und Her. Verletzungsbedingt und durch Grippe geschwächt konnte die SG nicht über die gesamte Spieldauer ihre Qualität zeigen. Einzig Marina Krauß, die auf der Diagonal-Position zum Einsatz kam, überzeugte vollends und brachte der Mannschaft die nötige Ruhe, um in den entscheidenen Situation zu punkten. Der Sieg war ein wichtiger Schritt in Richtung Aufstieg. Die SG steht nun an der Tabellenspitze der Bezirksklasse und sieht sich in den verbleibenden vier Spielen vermeintlich “lösbaren Aufgaben” gegenüber.


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